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@ NY Knicks Nation Germany/ Austria e.V.

Membertreffen in Köln

Daniel Jahn blickt zurück



Samstagmorgen: Um 6:30 Uhr klingelt mein Wecker. Es ist wieder so weit, das nächste Mitgliedertreffen steht an. Dieses Mal ist Köln das Ziel meiner Reise.


Ich wache voller Vorfreude auf. Kurzer Blick auf die Uhr: noch eine Stunde um in Ruhe einen Kaffee zu trinken und mich fertig zu machen. Genug Zeit, um mich wichtigen Fragen zu stellen. Die wichtigste: welches meiner 27 Jerseys soll ich anziehen? Nach langem hin und her, entscheide ich mich für ein Bernard King Trikot aus der Hardwood Classic Edition von Mitchell & Ness. Genau die richtige Wahl, wie ich finde.


Pünktlich wie die Maurer um 7:30 Uhr steht auch schon mein Vater vor der Tür, um mich an den Bahnhof nach Göttingen zu fahren. Denn: um 8:00 Uhr fährt mein ICE Richtung Domstadt. Nach Umstieg in Paderborn und Hamm, erreiche ich schließlich, mit sage und schreibe nur mit fünf Minuten Verspätung (wer sagt, dass es keine Wunder gibt), den Kölner Hauptbahnhof. Beim Ausstieg begrüßt mich die Kölner Sonne in ihrer vollen Pracht. Das Thermometer am Bahnsteig sagt: 30 Grad Celsius.


Es kann losgehen! Die anderen warten bereits in einem Kaffee direkt am Dom. Die meisten kommen aus dem Westen Deutschlands. Aber auch Roberto aus Stuttgart, Holger aus Ulm, Ivan aus Berlin und eben ich aus Heilbad Heiligenstadt (Nord Thüringen) sind von weiter weg angereist. Stark!





Unser erstes Ziel: ein Basketball Platz in Köln-Deutz. Ein Court direkt am Rheinufer mit wunderschöner Aussicht. Dort angekommen, holen sich ein paar unserer Jungs erstmal kühle Getränke, denn Petrus gibt an diesem Tag wirklich sein bestes. Die ersten Bälle flutschten durch die Reuse, kaum dass wir den Platz betreten.


Auch David von der Sportschau schaut vorbei um ein Interview mit uns zu machen. Holger, Roberto, Ivan und mich muss man dafür nicht lange überreden. Währenddessen trudelt auch Frank aus dem Bergischen Land ein und schießt mit seiner Kamera ein paar coole Bilder von uns. Mit dem Dom und dem Rhein im Hintergrund, haben wir ja auch das beste Ambiente für schöne Schnappschüsse. Auch unser neuestes Mitglied Martin stößt hinzu.



Wir machen Portraits und Gruppenbilder, als wir bemerken, dass uns die Zeit davonrennt. Wir haben ja schließlich auch noch etwas anderes vor heute. Und so nehmen wir die Straßenbahn zurück auf die andere Rheinseite. Wir haben eine Bar auserkoren, in der wir die Bundesliga Konferenz schauen und das ein oder andere Kölsch konsumieren. Dort wartete bereits Jan mit einem frisch gezapftem Kölsch auf uns.


In der Kneipe stoßen auch Lars und Erol dazu. In der Schlussphase der Konferenz sackt bei Roberto und Ben ein wenig die Stimmung, denn ihr SV Werder muss eine Niederlage kassieren, während sich Alex über einen Sieg von Borussia Mönchengladbach freut.



Nach dem Fußball haben wir noch ein wenig Zeit und gehen wieder zurück Richtung Rhein. An einem Kiosk in der Nähe, holen wir uns ein paar kühle Bier, um der Hitze zu trotzen und setzten uns ans Flussufer in die Altstadt. Wir philosophierten über vergangene Tage der NBA und fragen uns, ob früher nicht doch alles besser war. Natürlich war früher alles besser! Besonders bei den Knicks: Harte Fights, Rivalitäten, der MSG war „on Fire“. Hach, waren die 90er doch schön!



Die Zeit vergeht bekanntlich wie im Flug, wenn man über die gute alte Zeit redet und so ist es auch schon Abendessenszeit. Im Brauhaus „Malzmühle“ stehen schon die ersten kühlen Kölsch bereit.


Vor dem Essen müssen allerdings noch ein paar offizielle Dinge besprochen werden. Während sich die Jungs schon ihr Essen bestellen und der Kellner uns fleißig ein Kölsch nach dem anderen serviert, bereitete ich die Papiere für die Mitgliederversammlung und Vorstandswahl vor.

Da sich im Vorfeld der Wahl niemand für den Posten eines Vorstandsmitgliedes aufstellen lassen wollte, geht die Abstimmung auch schnell über die Bühne. Joe als Präsident, Ich als sein Stellvertreter und Harti als unser Schatzmeister werden für weitere drei Jahre in unseren Ämtern bestellt.



Nach dem Essen neigt sich der Abend so langsam dem Ende zu. Kurz überlegen wir noch, in eine weitere Bar zu ziehen, doch eigentlich sind alle von der Sonne ziemlich hinüber. So entschließen wir uns, am Kiosk an der Ecke noch ein paar kühle Getränke zu holen und hauen uns nochmal ans Rheinufer, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.



Es war ein großartiger Tag, die Knicks Nation ist mittlerweile schon zu meiner zweiten Familie geworden. Gerne hätte ich mich mit dem ein oder anderen noch länger unterhalten. Umso mehr freue ich mich auf unsere zukünftigen Treffen, Reisen und was nicht noch sonst für geniale Abenteuer für diesen geilen Fanclub hinzukommen.

Daniel Jahn

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